
Bei einer Maschine, die niemals stillsteht, bedeutet ein abfallender UV-Ausstoß während des Druckvorgangs, dass das Material unbrauchbar wird. Bei herkömmlichen Lampen verschlechtern sich die Elektroden im Laufe der Zeit, wodurch auch der spektrale Ausstoß beeinträchtigt wird. Man möchte nicht ständig versuchen, den Heilungsprozess unter Kontrolle zu halten – man möchte vielmehr eine konstante Leistung haben.
Was wirklich wichtig ist
Wir haben diese Hochleistungs-UVC-Lampe auf der Basis einer Quecksilberdampflampe entwickelt. Dabei wurde die Zusammensetzung des Amalgams so gestaltet, dass der Ausstoß bei 254 nm konstant bleibt – dieser Wellenlänge ist es schließlich, die die Photoinitiatoren zum Reagieren bringt. Die Lampe ist so konzipiert, dass sie eine hohe Strahlungsintensität am Arch erzeugt – dadurch erhält man eine höhere Energiedichte pro Durchgang. Die Quarzkapsel sowie ein angepasster Dichroikreflektor sorgen dafür, dass das Spektrum geformt wird und die Wärme vom Substrat ferngehalten wird. Das Ergebnis ist eine wiederholbare Heilungsenergie, gemessen in mJ/cm², mit geringen Schwankungen über die gesamte Fläche hinweg. Man kann mit einer stabilen Leistung von mindestens 5.000 Stunden rechnen – with weniger als 5% Rückgang der Strahlungsintensität, solange man innerhalb der vorgegebenen Leistung und Kühlbedingungen arbeitet.
Warum die Lampe in der Praxis funktioniert
In der industriellen Druckindustrie wird keine Unzuverlässigkeit beim Heilungsprozess toleriert – besonders dann, wenn das Substrat die entstehende Wärme nicht aushalten kann. Diese Lampe liefert die notwendige Intensität, um dicke Tinteschichten sowie pigmentierte Beschichtungen bei höheren Geschwindigkeiten zu härten. Zudem sorgt das stabile Spektrum dafür, dass der Heilungsprozess weniger schwankt, selbst wenn sich die Zusammensetzung der Tinte leicht ändert. Dadurch werden weniger Produkte wegen unvollständiger Härte abgelehnt, es sind weniger Pausen zur Austausch der Lampen nötig, und die Energiekosten pro behandeltem Quadratmeter sinken dank der besseren Effizienz des Reflektors sowie schnellerer Heilungszyklen.
Was man beachten muss
Eine hohe Leistung bedeutet, dass man die Wärme ernst nehmen muss – denn sie ist tatsächlich wichtig. Die Lampe, die Geometrie des Reflektors sowie der Ballast müssen zusammenpassen. Zudem muss der Abstand zum Substrat genau eingehalten werden. Die Kompatibilität ist nicht universell – je nach Druckmaschinentyp und UV-Modul variieren die Anforderungen. Deshalb sollten vor der Installation der Steckertyp, die Länge des Arches sowie die Leistungsanforderungen überprüft werden. Den Ozongehalt sollte man ebenfalls berücksichtigen – außerdem müssen die Belüftungssysteme sowie Sicherheitsvorrichtungen perfekt auf die Betriebsbedingungen der Lampe abgestimmt sein.